UNSERE GESCHICHTE

Fleischwaren Funke

Als Bochum nach dem zweiten Weltkrieg - in dem die Stadt fast vollständig zerstört wurde - wieder aufgebaut wurde, erhob sich auch das FUNK:HAUS aus den Trümmern. Die ersten Bewohner im Haus waren die Familie Funke, die im Erdgeschoss des Hauses ihre Fleischerei einrichteten. Sie lösten mit ihren innovativen Marketing-Strategien, die aufgrund des Nahrungsmittelmangels nach dem zweiten Weltkrieg notwendig waren, ein Staunen bei den vorbeispazierenden Passanten aus.

Um Kunden anzulocken, fertigten die Ladenbesitzer hölzerne Fleisch-Modelle und legten diese in ihrem Schaufenster aus. Dadurch konnte der Anschein eines größeren Angebotes erweckt werden. Später installierten sie eine orangefarbene Markise an der Außenwand des Hauses (siehe Foto). Wenn das Licht durch die Markise fiel, warf es warme, orangegefärbte Strahlen durch die Schaufensterscheibe des Ladens auf die dort ausgelegten hölzernen Fleisch-Modelle. Dadurch sah das Fleisch noch frischer und appetitlicher aus.

Diese Strategien erhielten große Aufmerksamkeit und spalteten die Meinungen der Leute. Manche protestierten dagegen und forderten dazu auf die Nutzung von gefärbten Markisen als falsches Marketing darzustellen.

 

Der Vater der Familie Funke war vielmehr Geschäftsmann als Metzger. Das wird nicht nur durch die Verwendung dieser Marketing-Strategien deutlich, sondern auch dadurch, dass er die Metzgerei, die mittlerweile 80-100 Mitarbeiter hatte, auf ihrem Höhepunkt (um 1986 herum) schloss. Dies hatte zwei Hintergründe: Einerseits erkannte er, dass die Supermärkte, die sich zu der Zeit gerade in Deutschland zu entwickeln begannen, bald zu einer Bedrohung für die Fleischereien werden würden. Andererseits wollte er sein Haus nutzen, um dort auch anderen Unternehmen die Chance zu geben sich zu repräsentieren. Und so begann er die einzelnen Etagen des Hauses an andere Institutionen zu vermieten.


Heute gehört das Haus immer noch der Funke Familie, die den Spirit des Hauses, Innovationen und Kreativität zu schaffen, aufrecht erhalten wollen.
 

Bochum, Nordrhein-Westfalen

"Ich finde es unglaublich toll und ich bin stolz darauf zu sehen, was enervolution aus unserem Haus gemacht hat."

"Ich freue mich sehr, dass es in diesem neuen Technologiezentrum, unserem Haus in Bochum, junge Menschen und neue Ideen gibt."

AXEL FUNKE  | HAUSEIGENTÜMER

Die kreativen Köpfe hinter dem neuen FUNK:HAUS

Sarah, Matthias und Uwe sind die konzeptionellen Köpfe die hinter den FUNK:HAUS Ideen und Geschichten stehen. Unter Einbindung aller Beteiligten haben sie das FUNK:HAUS erdacht und ermöglichen allen Kollegen und Mitmietern kreatives Arbeiten in einer besonderer Atmosphäre.

Sarah Grenda

Sarah ist Projektmanagerin im innogy Innovationsteam und dort in verschiedene Projekte involviert. Sie übernahm die Leitung und Steuerung der Handwerker und des Architekten Uwe sowie den gesamten Aufbau des Coworking Space sowie den Umzug der enervolution Arbeitsplätze vom alten in das neue Büro innerhalb des FUNK:HAUS.

Matthias Hoffmann

Matthias ist Geschäftsführer der enervolution GmbH und Kopf des innogy Innovationsteams. Die Vision für das FUNK:HAUS – eine alte, nostalgische mit einer neuen, modernen Arbeitsumgebung zu verbinden und dadurch Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebiets optisch miteinander zu verknüpfen – stammt von ihm.

Uwe

Uwe ist Architekt und war für die Umsetzung der Vision von Matthias zuständig und verantwortlich. Er nahm sich ihrer an und brachte selber viele Ideen und Vorschläge für ihre Realisierung ein.

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